

Manchmal reicht ein Blick
Manchmal gibt es Hunde, die man sieht und sofort denkt: Wow! Genau so ging es mir, als ich Jule und ihren Mini Australian Shepherd Arjen zum ersten Mal traf. Schon auf den ersten Blick war ich völlig begeistert. Arjen ist ein wunderschöner Hund – ein Australian Shepherd im Miniformat und dazu noch dreifarbig. Wer mich kennt, weiß, dass ich für dreifarbige Hunde eine ganz besondere Schwäche habe. Eigentlich war das schon immer so. Selbst als Kind musste mein Meerschweinchen unbedingt drei Farben haben. Warum das so ist? Keine Ahnung. Aber diese Kombination aus verschiedenen Farbtönen hat mich schon immer fasziniert. Arjen vereint genau das: ein wunderschönes Fell, einen freundlichen Blick und eine Ausstrahlung, die man einfach mögen muss.

Also wenn dieser Blick keinen entzückt, dann weiß ich auch nicht…
Das erste Kennenlernen
Als wir uns am Shootingtag trafen, begegnete mir Arjen freundlich, neugierig und gleichzeitig ein wenig aufgeregt. Aber mal ehrlich: Wer wäre das nicht? So ein Modeljob steht schließlich nicht jeden Tag auf dem Programm. Ein neuer Ort, fremde Menschen und dann auch noch eine große Kamera – da darf ein Hund durchaus etwas nervös sein. Tatsächlich kommen die wenigsten Hunde völlig tiefenentspannt zu einem Fotoshooting. Und das müssen sie auch gar nicht. Oft höre ich vor dem Shooting Sätze wie:
„Er ist heute irgendwie aufgeregt.“
„Ich hoffe, er macht mit.“
„Normalerweise hört er besser.“
Doch genau deshalb gestalte ich meine Shootings bewusst ohne Druck. Hunde dürfen Hunde sein. Sie müssen keine perfekten Kommandos beherrschen und sie müssen auch nicht von Anfang an ruhig sitzen bleiben. Meine Erfahrung hat sogar gezeigt, dass die Besitzer oft deutlich nervöser sind als ihre Hunde. Zum Glück legt sich diese Anspannung meistens schon nach wenigen Minuten.

Die schönsten Geschichten schreibt das Leben selbst.
Erst einmal ankommen
Mir ist es besonders wichtig, dass wir nicht sofort mit dem Fotografieren loslegen. Stattdessen nehmen wir uns Zeit zum Ankommen. Wir laufen ein Stück gemeinsam, plaudern ein wenig und lernen uns kennen. Dadurch entsteht ganz automatisch eine lockere Atmosphäre. Und genau diese entspannte Stimmung überträgt sich auch auf den Hund. Viele Menschen unterschätzen, wie fein Hunde unsere Emotionen wahrnehmen. Ist der Mensch entspannt, wird häufig auch der Hund ruhiger. Deshalb gehören Gespräche, kleine Pausen und gemeinsames Durchatmen für mich genauso zu einem gelungenen Hundeshooting wie die eigentlichen Fotos.

Ein Spaziergang voller Erinnerungen.
Hundefotografie im Park statt am See
Die meisten meiner Shootings finden rund um Seen statt. Das Wasser übt einfach auf viele Menschen eine besondere Anziehungskraft aus. Und ich kann das absolut verstehen. Wasser bringt Ruhe ins Bild, reflektiert Licht wunderschön und schafft oft eine ganz besondere Atmosphäre. Das Shooting mit Jule und Arjen führte uns diesmal jedoch nicht an einen See, sondern in einen Park. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Denn Parks bieten unglaublich viele verschiedene Möglichkeiten für abwechslungsreiche Hundefotos. Mal fotografieren wir auf einem Weg zwischen hohen Bäumen, dann wieder auf einer offenen Wiese oder zwischen blühenden Pflanzen. Jeder Meter eröffnet neue Perspektiven und neue Bildideen. Gerade für natürliche und lebendige Hundefotografie liebe ich solche Orte.

Klein, aber voller Persönlichkeit.
Ein Shooting wie ein gemeinsamer Spaziergang
Das Besondere an diesem Shooting war die entspannte Art, wie wir uns durch den Park bewegten. Statt von Spot zu Spot zu hetzen, gestalteten wir das Shooting wie einen gemeinsamen Spaziergang. Genau dabei entstehen oft die schönsten Aufnahmen. Wenn ein Hund schnüffelt, neugierig seine Umgebung erkundet oder seinem Menschen einen liebevollen Blick zuwirft, entstehen echte Momente. Und genau diese echten Momente sind es, die ich mit meiner Kamera festhalten möchte. Natürlich machen wir auch klassische Portraitaufnahmen. Aber genauso wichtig sind mir die kleinen Augenblicke dazwischen.
Die Momente, die man nicht planen kann. Ein aufmerksamer Blick. Ein freudiges Rennen. Ein neugieriges Ohrenspiel. Oder einfach die Verbindung zwischen Mensch und Hund.

Glücklichsein auf vier Pfoten.
Jeder Hund ist anders
Was viele Menschen nicht wissen: Kein Hundeshooting gleicht dem anderen. Jeder Hund bringt seine eigene Persönlichkeit mit und genau darauf passe ich das Shooting an. Ein junger, aktiver Hund wie Arjen bewegt sich oft gern und erkundet neugierig seine Umgebung. Da bietet es sich an, das Shooting dynamischer zu gestalten und verschiedene Orte einzubeziehen. Bei älteren Hunden sieht das häufig ganz anders aus. Dort bleiben wir oft länger an einem Platz, arbeiten mit Ruhe und nehmen uns besonders viel Zeit. Manche Hunde lieben Action. Andere genießen es, gemütlich auf einer Wiese zu liegen. Und wieder andere brauchen etwas Zeit, um Vertrauen aufzubauen. Deshalb gibt es bei mir keinen festen Ablaufplan. Ich passe mich immer dem Hund an – nicht umgekehrt. Denn nur so entstehen authentische Bilder, die wirklich zur Persönlichkeit des Hundes passen.

So sieht Lebensfreude aus.
Perfektion ist nicht nötig
Eine Frage bekomme ich immer wieder: „Muss mein Hund perfekt hören können?“ Meine Antwort lautet ganz klar: Nein. Die schönsten Bilder entstehen oft nicht durch Perfektion, sondern durch Persönlichkeit. Ein Hund darf aufgeregt sein. Er darf neugierig sein. Er darf auch mal Quatsch machen. Genau das macht ihn schließlich einzigartig. Arjen hat uns während des Shootings viele wunderbare Momente geschenkt – mal aufmerksam, mal neugierig, mal voller Energie. Und genau diese Mischung macht seine Bilder so besonders.

Gemeinsam unterwegs, gemeinsam glücklich.
Ein wunderschöner Tag mit Jule und Arjen
Das Shooting mit Jule und ihrem Mini Australian Shepherd Arjen hat mir unglaublich viel Freude bereitet. Es war einer dieser Termine, bei denen einfach alles zusammenpasst: angenehmes Wetter, entspannte Stimmung, eine tolle Mensch-Hund-Beziehung und natürlich ein Hund, der mit seinem Charme alle Herzen erobert.
Liebe Jule, danke für dein Vertrauen. Und lieber Arjen: Du hast deinen Modeljob wirklich großartig gemacht. Auch wenn du anfangs ein wenig aufgeregt warst. Am Ende hast du gezeigt, dass die schönsten Bilder dann entstehen, wenn man einfach man selbst sein darf. Und genau das macht für mich die Magie der Hundefotografie aus.
Unsere Hunde begleiten uns oft nur einen Teil unseres Lebens. Umso wertvoller sind die Erinnerungen, die bleiben. Ein Fotoshooting ist weit mehr als nur ein paar schöne Bilder. Es ist gemeinsame Zeit, ein besonderes Erlebnis und die Möglichkeit, die einzigartige Persönlichkeit deines Hundes für immer festzuhalten.

Die Magie steckt in den kleinen Augenblicken.
Wenn auch du solche Erinnerungen schaffen möchtest, freue ich mich auf deine Nachricht. Steffis Fotounikate
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